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Auf diesen Seiten findet Ihr Informationen rund um den Gemeinsamen Aktionstag der Jugendfeuerwehren und der Jugendverbände der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen für Freiheit und Toleranz des Landespräventionsrates Brandenburgs vom 17. Juni 2009.
Der Aktionstag
Am 16. September 2008 haben der damalige Innenminister Herr Schönbohm, der Präsident des Landesfeuerwehr-verbandes Brandenburg e. V., der Geschäftsführer des Länderverbandes des Technischen Hilfswerkes sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der im Land Brandenburg tätigen Hilfsorganisationen die "Potsdamer Erklärung für Freiheit und Toleranz" unterzeichnet. Hiermit wurde das gemeinsame Ziel dargelegt, einen Beitrag zur Vorbeugung und Bekämpfung des Rechts-extremismus wie auch jeder sonstigen Form des Extremismus leisten zu wollen.
Auf der Grundlage dieser Erklärung fand am 17. Juni 2009 der Gemeinsame Aktionstag der Jugendfeuerwehren und der Jugendverbände der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen für Freiheit und Toleranz statt. Die Veranstaltung wurde vom Innenministerium und dem Landespräventionsrat Sicherheitsoffensive Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem brandenburgischen Landesfeuerwehrverband und Jugendfeuerwehrverband organisiert.
Der Aktionstag wurde im Rathaus in
Brandenburg an der Havel durch die Grußworte des damaligen Innenministers Herrn Schönbohm, der Oberbürgermeisterin
Frau Dr. Tiemann sowie
des Vize-Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Herrn Schulze eröffnet.
Anschließend verteilten sich die über 100 teilnehmenden Mitglieder der Jugendfeuerwehren und Hilfsorganisationen sowie Polizeischüler
auf verschiedene Workshops.
In Kreativ-Workshops (Tanz, Hiphop) und Diskussionen, z. B. auch mit einem Szeneaussteiger bot sich den
Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Fragen von Freiheit und Toleranz als Antwort auf den Rechtsextremismus auseinander setzen.
Die Mittagspause bei einer deftigen Gulaschsuppe unter freiem Himmel lud zum Erfahrungsaustausch unter den Jugendlichen ein. Durch den
Tag begleitete der rbb-Moderator Uwe Madel, welcher den Teilnehmern am Ende der
Veranstaltung die Gelegenheit gab, die Ergebnisse der
Workshops anhand von Tanzeinlagen, Sprechgesang und Erfahrungsberichten zu präsentieren.
Der Aktionstag soll die beteiligten Institutionen dazu motivieren, weitere Veranstaltungen für „Freiheit und Toleranz“ durchzuführen, um jugendlichen Angehörigen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen demokratische Werte zu vermitteln und zu Engagement, Gemeinschaft und Solidarität aufzurufen.
